David Biallowons
Ich bin Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut mit einer tiefenpsychologisch-fundierten Ausbildung. In meiner psychotherapeutischen Tätigkeit orientiere ich mich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Psychotherapie. Besonders wichtig ist mir, eine Atmosphäre von Offenheit, Echtheit und Vertrauen zu schaffen. So können wir gemeinsam Ihre automatischen und unbewussten Erlebens-, Interaktions- und Verhaltensmuster erkennen und unter Rückgriff auf verschiedenen psychotherapeutische Methoden und Techniken bearbeiten.
Mein Psychologiestudium absolvierte ich an der Universität Landau mit einer Spezialisierung in Klinischer Psychologie und Neurowissenschaften. Zusätzlich erweiterte ich meine Kenntnisse durch eine Fortbildung in humanistischer Psychologie am Esalen Institut in Kalifornien. Berufliche Erfahrungen sammelte ich unter anderem an der Oberberg Klinik mit den Schwerpunkten Psychosomatische Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen. Weitere Stationen meiner Laufbahn führten mich an die psychiatrische Abteilung der Charité sowie an die Rehaklinik am Park in Bad Steben.
Ein besonderes Interesse gilt dem Thema Achtsamkeit in der Psychotherapie. Dazu absolvierte ich eine zweijährige Weiterbildung an der Oberberg Akademie. An der Süddeutschen Akademie für Psychotherapie erlangte ich eine fundierte Ausbildung in Tiefenpsychologie und tiefenpsychologischer Gruppentherapie. Seit 2018 bilde ich mich u.a. bei EMDRIA Deutschland in Traumatherapie und EMDR weiter. Seit 2021 erweitere ich mein therapeutisches Repertoire durch eine Weiterbildung in Körperpsychotherapie am IFK Berlin.

David Biallowons
Ich bin Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut mit einer tiefenpsychologisch-fundierten Ausbildung. In meiner Praxis für Psychotherapie in Berlin orientiere ich mich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Psychotherapie. Besonders wichtig ist mir, eine Atmosphäre von Offenheit, Echtheit und Vertrauen zu schaffen. So können wir gemeinsam Ihre psychischen Schwierigkeiten sowie Ihre automatischen Erlebens- und Verhaltensmuster erkennen und auf kreative Weise bearbeiten.
Mein Psychologiestudium absolvierte ich an der Universität Landau mit einer Spezialisierung in Klinischer Psychologie und Neurowissenschaften. Zusätzlich erweiterte ich meine Kenntnisse durch eine Fortbildung in humanistischer Psychologie am renommierten Esalen Institut in Kalifornien. Berufliche Erfahrungen sammelte ich unter anderem an der Oberberg Klinik mit den Schwerpunkten Psychosomatische Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen. Weitere Stationen meiner Laufbahn führten mich an die psychiatrische Abteilung der Charité sowie an die Rehaklinik am Park in Bad Steben.
Ein besonderes Interesse gilt der Achtsamkeit in der Psychotherapie. Dazu absolvierte ich eine zweijährige Weiterbildung an der Oberberg Akademie. An der Süddeutschen Akademie für Psychotherapie erlangte ich eine fundierte Ausbildung in Tiefenpsychologie und tiefenpsychologischer Gruppentherapie. Seit 2021 erweitere ich mein therapeutisches Repertoire durch eine Weiterbildung in Körperpsychotherapie am IFK Berlin.

Sebastian Becker
Nach meinem Psychologiestudium arbeitete ich als Familienhelfer, wobei mein Hauptaugenmerk auf der Sicherung des Kindeswohls lag. Am eindrücklichsten war hierbei die Prüfung einer möglichen Rückführung fremduntergebrachter Kinder in ihre Herkunftsfamilien. Seit 2019 unterrichte ich zudem als Honorardozent an verschiedenen, Berliner Berufsschulen für Erzieher bindungstheoretische Lernfelder. Klinische Erfahrung sammelte ich durch meine akutpsychiatrische Tätigkeit mit psychotischen Patienten am Alexianer Krankenhaus St. Joseph in Berlin-Weißensee. Anhand eigener Vor- und Beiträge beleuchte ich zudem den Einfluss digitaler Medien auf die Verinnerlichungsfähigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen (DGPT Tagung 2025).
Durch meine siebenjährige Ausbildung zum tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapeuten und Psychoanalytiker am IFP Potsdam durfte ich Einblicke in verschiedenste Schichten des Seelenlebens gewinnen. Hierzu gehören Erlebens- und Verhaltensformen die sich anhand von Diagnosen gut abbilden lassen.
Wenn Diagnosen jedoch zu beziehungslosen Gewissheiten, die bewiesen werden wollen, verkommen, nutzt sich deren Mehrwert ab. Denn andere Schichten des Seelenlebens gewinnen erst durch zwischenmenschliche Begegnung an Ausdruck. Erst durch diese lassen sich gegenwärtige Muster unter biographischem Hintergrund verstehen.
Bevor sich individuelle Dramen in Worte fassen lassen, suchen sie meist nach Wiederholung. Um sie aufzuspüren, benötigt es Zeit. Entgegen dem Trend nach schnellen Lösungen stellt dies eine tiefergehende Möglichkeit dar, um aus dem Getriebensein in eine ureigenere Form des Verstehens zu kommen. Meist geht ein solcher Prozess mit einer schmerzlichen Bestandsaufnahme einher, der bisherige Gewissheiten aufzulockern vermag.
Neben all diesen Betrachtungsebenen halte ich es für unabdingbar, dass jedwedes psychologische beziehungsweise beratende Angebot dazu führt, sich dem Leben mehr zuzumuten, denn dieses möchte mit all seinen Qualitäten gelebt werden.
Gleich welchen Einstieg Sie zur Ergründung von psychischem Leid suchen, steckt hierin bereits ein Akt individueller Selbstermächtigung und verlangt mir dadurch allerhöchsten Respekt ab.

Ewa Kersken
Ich bin Psychologische Psychotherapeutin (systemische Therapie), Gruppentherapeutin sowie Familientherapeutin (DGSF).
Durch meinen systemischen Hintergrund richte ich den Blick sowohl auf das innere Erleben als auch auf Ihre Beziehungen zu anderen Menschen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihr eigenes inneres System besser kennenzulernen – achtsam, kreativ und neugierig. In der Therapie arbeite ich gerne mit Symbolen und erlebnisorientierten Methoden. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch über vielfältige Ressourcen verfügt, die – mit der passenden Unterstützung – (wieder)entdeckt und gestärkt werden können.
In der Praxis biete ich Psychotherapie für Erwachsene an. Die Besonderheit meiner Arbeit liegt darin, dass Sie zu Ihren Sitzungen auch wichtige Bezugspersonen wie Partner:innen, Familienmitglieder oder enge Freunde mitbringen können. Gemeinsame Gespräche können nicht nur zur Klärung akuter Konflikte beitragen, sondern auch durch die Perspektiven und Impulse der Anwesenden den Blick auf bestehende Probleme erweitern – und so neue Lösungswege ermöglichen.
Vor meiner Tätigkeit in der Praxis Friedrichshain sammelte ich wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsfeldern – unter anderem in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, in einer Berliner Suchtklinik, in der Akutpsychiatrie in Neubrandenburg sowie in der psychotherapeutischen Institutsambulanz des ISTB in Berlin. In meiner Arbeit ist mir eine Begegnung auf Augenhöhe besonders wichtig. Mit einem Ressourcen- und lösungsfokussierten Ansatz unterstütze ich Sie dabei, Ihre Potenziale zu entfalten und erste konkrete Schritte in eine selbstgewählte Zukunft zu gehen.

Felicitas Zschoche
Meine Haltung als systemische Psychotherapeutin ist geprägt von einem umfassenden und ressourcenvollen Blick auf den Menschen und sein Umfeld: Wir alle bewegen uns in komplexen Beziehungsgeflechten: In Familie, Arbeit, Freundschaften und Gesellschaft. Symptome oder Krisen verstehe ich daher nicht als „Störungen“, sondern häufig als kreative Lösungsversuche des Menschen in einem System, das aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Auch in der Einzelpsychotherapie lade ich gerne wichtige Personen des Klienten ein, wie beispielsweise Partner:innen oder Familie, um Veränderungsprozesse zu begleiten. Der systemische Ansatz ist tief in der Vielfalt der Perspektiven verwurzelt, wodurch ein Kaleidoskop an Lösungswegen entsteht.
Mein Psychologiestudium absolvierte ich in Finnland und Australien, lebte in Indonesien und Marokko – getragen von einer großen Neugier für unterschiedliche Lebensrealitäten und kulturelle Perspektiven. Diese Offenheit prägt bis heute meine therapeutische Haltung. Ich lege auch großen Wert auf eine vertrauensvolle und warme Atmosphäre. Die Würdigung bisheriger Bewältigungsstrategien steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie das gemeinsame Erforschen neuer Perspektiven. Ich nutze gerne Interventionen, die dabei helfen inneres Erleben nach außen in den Raum zu bringen – um es spürbar und verstehbar werden zu lassen.
Ich finde, dass in aller Tiefe manchmal auch ein wenig Humor Platz haben darf. Berufliche Erfahrungen sammelte ich unter anderem als Bezugstherapeutin in der psychosomatischen Reha-Klinik in Waren Müritz mit Schwerpunkt auf Traumafolgestörungen, depressiven Erkrankungen und emotionaler Instabilität. Gruppenangebote wie Skills-Trainings, Traumaredukation oder Depressionsbewältigung gehörten ebenso zu meinem Alltag wie die intensive Einzelbegleitung in Phasen großer Umbrüche. Darüber hinaus arbeitete ich als leitende Psychologin in einer Berliner Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete, wo ich Menschen mit verschiedensten Hintergründen dabei unterstützte, sich in einem neuen Land zu orientieren und Stabilität aufzubauen.
Auch in meiner Tätigkeit im betreuten Wohnen für junge Erwachsene war mir wichtig, Klient:innen dabei zu begleiten, mehr Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit im Alltag zu entwickeln. Wenn Sie auf der Suche nach einer Psychotherapeutin in Berlin sind, die Sie als „Impulsgeberin“ auf Ihrem neuen Weg begleitet, freue ich mich, Sie kennenzulernen.
Ewa Kersken
Ich bin Psychologische Psychotherapeutin (systemische Therapie), Gruppentherapeutin sowie Familientherapeutin (DGSF).
Durch meinen systemischen Hintergrund richte ich den Blick sowohl auf das innere Erleben als auch auf Ihre Beziehungen zu anderen Menschen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihr eigenes inneres System besser kennenzulernen – achtsam, kreativ und neugierig. In der Therapie arbeite ich gerne mit Symbolen und erlebnisorientierten Methoden. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch über vielfältige Ressourcen verfügt, die – mit der passenden Unterstützung – (wieder)entdeckt und gestärkt werden können.
In der Praxis biete ich Psychotherapie für Erwachsene an. Die Besonderheit meiner Arbeit liegt darin, dass Sie zu Ihren Sitzungen auch wichtige Bezugspersonen wie Partner:innen, Familienmitglieder oder enge Freunde mitbringen können. Gemeinsame Gespräche können nicht nur zur Klärung akuter Konflikte beitragen, sondern auch durch die Perspektiven und Impulse der Anwesenden den Blick auf bestehende Probleme erweitern – und so neue Lösungswege ermöglichen.
Vor meiner Tätigkeit in der Praxis Friedrichshain sammelte ich wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Arbeitsfeldern – unter anderem in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe, in einer Berliner Suchtklinik, in der Akutpsychiatrie in Neubrandenburg sowie in der psychotherapeutischen Institutsambulanz des ISTB in Berlin.
In meiner Arbeit ist mir eine Begegnung auf Augenhöhe besonders wichtig. Mit einem ressourcen- und lösungsfokussierten Ansatz unterstütze ich Sie dabei, Ihre Potenziale zu entfalten und erste konkrete Schritte in eine selbstgewählte Zukunft zu gehen.
Isabel Woyke
In meiner Arbeit als psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Systemische Therapie stehen Ihre Anliegen, bisherigen Erfahrungen und Ziele im Mittelpunkt. Für mich ist Psychotherapie ein gemeinsamer Prozess, in dem wir neue Perspektiven entwickeln und neue Wege entdecken. Diese können Sie mit mir an Ihrer Seite in Ihrem eigenen Tempo erproben.
Dabei arbeite ich ressourcenorientiert: Auch in Zeiten von Krisen oder psychischer Belastung gehe ich davon aus, dass Menschen mehr in sich tragen, als ihnen manchmal im jeweiligen Moment spürbar oder nutzbar erscheint. Gemeinsam können wir erkunden, was Ihnen bereits zur Verfügung steht, was vielleicht in den Hintergrund geraten ist und was neu entstehen darf. Besonders wichtig ist mir eine Atmosphäre, in der unterschiedliche Gefühle und Perspektiven gleichzeitig ihren Platz haben dürfen. Neben Belastung und Schwere dürfen Zuversicht, Neugier und manchmal auch ein gemeinsames Schmunzeln über die Eigenheiten des Menschseins entstehen.
Ich arbeite erlebnis- und emotionsorientiert mit einer großen Neugier für die individuellen Wege, die Menschen durch ihr Leben geführt haben. Symptome, Krisen oder festgefahrene Muster sind oftmals Lösungsversuche im Umgang mit schwierigen Erfahrungen oder herausfordernden Lebenssituationen. Oft lohnt es sich ihre Bedeutung, Funktion und den Kontext aus Beziehungen, Lebensumständen, und wiederkehrenden Interaktionsmustern genauer zu verstehen. Deshalb können Partner, Familienangehörige oder andere wichtige Bezugspersonen in die Sitzungen einbezogen werden, wenn dies hilfreich erscheint.
Ich probiere stets einen wertschätzenden, diskriminierungssensiblen und queeraffirmativen Raum zu schaffen, in dem unterschiedliche Lebensrealitäten willkommen sind. Dabei berücksichtige ich auch die Auswirkungen gesellschaftlicher Machtverhältnisse sowie Erfahrungen von Diskriminierung und Marginalisierung auf psychisches Wohlbefinden und Gesundheit. Ich verstehe dies als einen fortlaufenden Prozess, der Selbstreflexion und Weiterlernen einschließt. Zudem begleite ich Menschen im Rahmen geschlechtlicher Transitionen.
Beruflichen Erfahrungen sammelte ich unter anderem in der psychotherapeutischen Ambulanz der Psychologischen Hochschule Berlin, in einer Rehabilitationsklinik mit Schwerpunkt Traumafolgestörungen sowie im Sozialpsychiatrischen Dienst. Darüber hinaus war ich einige Jahre in der Forschung sowie als Referentin bei der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung tätig. Dort beschäftigte ich mich mit der Weiterentwicklung von Hilfeangeboten für Betroffene sowie mit Fragen der gesundheitlichen Versorgung und Forschung.
Dilara Kurt
Ich bin Klinische Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Mein Psychologiestudium habe ich in Köln und Berlin absolviert, meine Ausbildung zur Psychotherapeutin an der Berliner Akademie für Psychotherapie.
Vor meiner Tätigkeit in der Praxis war ich in verschiedenen psychosozialen Arbeitsfeldern tätig, unter anderem in psychiatrischen Kliniken, der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Wohn- und Eingliederungshilfe. Dabei habe ich Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenswegen und Erfahrungen begleitet. Diese Erfahrungen fließen in meine therapeutische Haltung ein, die von einem kultur- und diskriminierungssensiblen Verständnis geprägt ist. Mir ist wichtig, Menschen in ihrer Individualität wahrzunehmen und einen respektvollen, wertschätzenden Raum für ihre Anliegen zu schaffen.
In meiner therapeutischen Arbeit interessiert mich, wie aktuelle Beschwerden, Konflikte und Beziehungserfahrungen mit der eigenen Lebensgeschichte zusammenhängen. Oft haben gegenwärtige Belastungen auch mit früheren Erfahrungen zu tun und zeigen sich in wiederkehrenden Mustern, ohne dass sie uns vollständig bewusst sind. Gemeinsam versuchen wir, diese Zusammenhänge besser zu verstehen. Dabei geht es nicht nur um die Linderung von Symptomen, sondern auch darum, die eigenen Gefühle, Bedürfnisse, inneren Konflikte, aber auch Ressourcen besser kennenzulernen und neue Perspektiven zu entwickeln.
Neben der Einzeltherapie für Erwachsene biete ich außerdem psychodynamische Paar- und Familientherapie an. Hierfür befinde ich mich in einer mehrjährigen Weiterbildung an der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin. Paar- und Familientherapie kann hilfreich sein, wenn wiederkehrende Konflikte, Missverständnisse oder belastende Muster die Beziehung(en) erschweren. Gemeinsam betrachten wir, wie individuelle Erfahrungen und Lebensgeschichten in aktuellen Beziehungen wirksam werden und welche oft unbewussten Erwartungen, Ängste oder Rollen das Miteinander prägen. Ziel ist es, festgefahrene Dynamiken besser zu verstehen und neue Wege im Umgang miteinander zu entwickeln.
Sebastian Becker
Nach meinem Psychologiestudium arbeitete ich als Familienhelfer, wobei mein Hauptaugenmerk auf der Sicherung des Kindeswohls lag. Am eindrücklichsten war hierbei die Prüfung einer möglichen Rückführung fremduntergebrachter Kinder in ihre Herkunftsfamilien. Seit 2019 unterrichte ich zudem als Honorardozent an verschiedenen, Berliner Berufsschulen für Erzieher bindungstheoretische Lernfelder. Klinische Erfahrung sammelte ich durch meine akutpsychiatrische Tätigkeit mit psychotischen Patienten am Alexianer Krankenhaus St. Joseph in Berlin-Weißensee. Anhand eigener Vor- und Beiträge beleuchte ich zudem den Einfluss digitaler Medien auf die Verinnerlichungsfähigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen (DGPT Tagung 2025).
Durch meine siebenjährige Ausbildung zum tiefenpsychologisch orientierten Psychotherapeuten und Psychoanalytiker am IFP Potsdam durfte ich Einblicke in verschiedenste Schichten des Seelenlebens gewinnen. Hierzu gehören Erlebens- und Verhaltensformen die sich anhand von Diagnosen gut abbilden lassen.
Wenn Diagnosen jedoch zu beziehungslosen Gewissheiten, die bewiesen werden wollen, verkommen, nutzt sich deren Mehrwert ab. Denn andere Schichten des Seelenlebens gewinnen erst durch zwischenmenschliche Begegnung an Ausdruck. Erst durch diese lassen sich gegenwärtige Muster unter biographischem Hintergrund verstehen.
Bevor sich individuelle Dramen in Worte fassen lassen, suchen sie meist nach Wiederholung. Um sie aufzuspüren, benötigt es Zeit. Entgegen dem Trend nach schnellen Lösungen stellt dies eine tiefergehende Möglichkeit dar, um aus dem Getriebensein in eine ureigenere Form des Verstehens zu kommen. Meist geht ein solcher Prozess mit einer schmerzlichen Bestandsaufnahme einher, der bisherige Gewissheiten aufzulockern vermag.
Neben all diesen Betrachtungsebenen halte ich es für unabdingbar, dass jedwedes psychologische beziehungsweise beratende Angebot dazu führt, sich dem Leben mehr zuzumuten, denn dieses möchte mit all seinen Qualitäten gelebt werden.
Gleich welchen Einstieg Sie zur Ergründung von psychischem Leid suchen, steckt hierin bereits ein Akt individueller Selbstermächtigung und verlangt mir dadurch allerhöchsten Respekt ab.












