Körperpsychotherapie

„Symbolisierung ohne Spüren ist leer – Spüren ohne Symbolisierung ist blind“ (Gendlin)

Nach den Erkenntnissen der Körperpsychotherapie gehören nicht verarbeitete Verletzungen oder Erlebnisse oder in frühester Kindheit empfundene Emotionen in diesen Bereich. Sie sind im Körper gebunden oder eingeschränkt. Wenn das so ist, dann reicht es nicht, nur darüber zu sprechen. Es muss eine Form gefunden werden, diese nicht gelösten Konflikte wieder zu erleben (und zwar im Körper), und dann festzustellen, dass sie das Kind früher bedroht oder massiv überfordert haben. Die Körperpsychotherapie arbeitet im Idealfall dann heraus, dass die gespürten Defizite heute im Leben der Erwachsenen keine Gefahr mehr darstellen.

Methodisch leitet die Körperpsychotherapie den*die Patienten*in an, frühe Emotionen wie Wut, Hass, Traurigkeit, Hilflosigkeit, Herabwürdigung in der Familie wieder in den (Körper-) Ausdruck zu bringen. Wilhelm Reich gilt als Begründer der Körperpsychotherapie. Nach seiner Auffassung ist Beziehung in der Körperarbeit energetisch definiert. Der Atem gilt als vitalisierende Kraft. Es geht in den Körperübungen daher oft um vertiefte Atmung, Ausdruck mit Hilfe von Stimme und Bewegung. Viele Patienten*innen erleben hier starke Blockierungen. Auf diese Weise lassen sich reale Probleme des Erwachsenenlebens bearbeiten.

In der Körperpsychotherapie gibt es eine Reihe von Körperübungen, die zum Einsatz kommen, aber es gibt nie ein standardisiertes festgelegtes Verfahren. Der Körper spiegelt die momentane Befindlichkeit und auch die gesamte Lebensgeschichte. Der Körper speichert die Erfahrungen. Sie werden verkörpert. Die Arbeit ergibt sich aus der Situation und aus dem Kontext, den ein*e Patient*in mitbringt. (Quelle: https://www.bioenergetischeanalyse.de/koerperpsychotherapie/).

In unserer Praxis bietet Herr Biallowons Körperpsychotherapie an.